Das ätherische Öl von Zitronengras

Das ätherische Öl von Zitronengras

natürlichen Ursprungs

NameZitronengras aus Indien, Eisenkraut aus Indien, Zitronengras aus Indien, westindisches Öl
Verwendeter PflanzenteilAntennenteile
Botanischer NameCymbopogon flexuosus, Cymbopogon citratus
TexturÄtherisches Öl
Inci BezeichnungCymbopogon flexuosus (lemongrass) flower oil

Das in vielen tropischen und subtropischen Ländern wachsende Zitronengras ist ein Kraut aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Sein ätherisches Öl verfügt über eine Reihe positiver Eigenschaften – es ist entzündungshemmend, venotonisch, lymphotonisch

ALLGEMEINES ÜBER ZITRONENGRAS

Botanik

FamiliePoaceae
Verwendete PflanzenteileBlätter
Zusammensetzung, WirkstoffeAldehyde (Citrale: Geranial 45% und Neral 30%, Farnesal), Terpenole 5% (α-Terpineol, Borneol, Nerol, Geraniol) und Sesquiterpenole 10% (Farnesol)
BlüteMehrjährig
VorkommenMadagaskar, Indonesien, Nepal, China, Indien, Südamerika, Afrika, Haiti
UmweltTropische Umgebungen, am Hang
HerkunftSri Lanka - Nepal

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illustration Lemongrass

Wie erkenne ich Zitronengrass?

BOTANTISCHE CHARAKTERISTIKA

Zitronengras ist eine mehrjährige krautige Pflanze, deren dichte Büschel eine Höhe von 1,5 Meter erreichen können. Aus einer weißen, stark verwurzelten Zwiebel sprießen lange, verzweigte Stängel mit streifenförmigen Blättern. Verreibt man die Blätter zwischen den Fingern, verströmen sie einen zitronigen Duft.

VERWANDTE ARTEN

Es existieren viele, mit der Gattung Cymbopogon verwandte Arten mit mehr oder weniger langen Blättern, unterschiedlichen Eigenschaften und Düften wie beispielsweise Zitronengras, Palmarosa, Ceylon-Zitronengras, Java-Zitronengras oder das Cymbopogon giganteus aus Madagaskar, das eine Höhe von 2 Metern erreicht.



Interessant zu wissen:

In Madagaskar wird das Zitronengras angepflanzt, um mit ihrem starken Wurzelnetzwerk Hänge zu befestigen.

DIE WOHLTUENDEN EIGENSCHAFTEN VON ZITRONENGRAS

Interessant zu wissen:

Die Verwendung von Zitronengras geht bis ins 17. Jahrhundert zurück, als der Militärarzt Nicolas Grimm mit dieser Essenz als Antiseptikum experimentierte.

Das ätherische Öl von Zitronengras wird durch Wasserdampfdestillation der Blätter gewonnen. Es hat eine gelbliche bis hellgrüne Farbe und einen zitronigen, herben Geruch.

Wegen seiner entzündungshemmenden Eigenschaften wird es auch bei tendino-muskulären Schmerzen wie Rheuma, Arthritis, Ischias sowie Nervenschmerzen eingesetzt

Der interessanteste Einsatzbereich ist die Dermatologie, denn das ätherische Zitronengrasöl wirkt sowohl antiinfektiös als auch antimykotisch und antibakteriell – empfehlenswert bei Ekzemen und Pilzinfektionen sowie zur Linderung von Mückenstichen.

Auf den Bereich der Leber aufgetragen, fördert es die Verdauung, indem es Leber und Gallenblase stimuliert.

Außerdem ist es ein wirksames Insektenschutzmittel, um Mücken, Flöhe, Läuse und andere Insekten fernzuhalten.

Zudem eignet sich ein Aufguss aus den Blättern für ein entspannendes und Muskelschmerzen linderndes Bad.

KOSMETISCHE EIGENSCHAFTEN

  • LYMPHOTONISCH, ANTIZELLULITISCH.
  • VEINOTONISCH
  • ENTZÜNDUNGSHEMMEND, TONIC
  • ANTIINFEKTIÖS

VON SANOFLORE NACHGEWIESENE KOSMETISCHE EIGENSCHAFTEN FÜR DEN MAGNIFICA-KOMPLEX MIT 9 ÄTHERISCHEN ÖLEN IM VERGLEICH ZU TRICLOSAN (IN VITRO)

Der Magnifica-Komplex mit 9 ätherischen Ölen

  • BEGRENZT DIE VERBREITUNG SCHÄDLICHER BAKTERIENunter Wahrung des Gleichgewichts des Hautökosystems. Seine reinigende Wirksamkeit entspricht der von Triclosan, einer dermatologischen Referenz gegen Unvollkommenheiten
  • REDUZIERT HAUTUNREINHEITEN
  • VERENGT DIE POREN
  • GLEICHT DIE TALGPRODUKTION WIEDER AUS.
  • REDUZIERT DIE FREISETZUNG VON MOLEKÜLEN(Entzündungsmediatoren), die Entzündungsreaktionen verursachen, die Hautunreinheiten verstärken
  • VERRINGERT DIE ÜBERMÄSSIGE KOHÄSION ABGESTORBENER ZELLEN AUF DER HAUTOBERFLÄCHEmit einer Aktivität nahe der von Glykolsäure und befreit so die Poren, verfeinert die Hautstruktur, vertreibt den grauen Schleier und beleuchtet den Teint
  • ANTIOXIDATIVE AKTIVITÄTentspricht dem von grünem Tee. Schützt das Talg vor Verderb. Letzteres behält somit seine Schutzeigenschaften

Quellen:
1. Sanoflore-Studie
2. Petit Larousse des Huiles Essentielles, Thierry Folliard, Larousse-Ausgaben, Paris 2014