Das ätherische Öl des Thymians

Das ätherische Öl des Thymians

Bio zertifiziert

NameFarigoule, Barigoule, Ferigoule, gewöhnlicher Thymian, Gartenthymian, Frigoule, Pote, weißer Thymian oder süßer Thymian, roter Thymian
Verwendeter PflanzenteilBlühende Blätter und Spitzen
Botanischer NameThymus vulgaris
TexturÄtherisches Öl
Inci BezeichnungThymus vulgaris (Thyme) flower/leaf oil

Thymian ist eine sehr aromatische Pflanze, sie verströmt den typischen Duft der Provence. Er gehört zu den meistverwendeten Kräutern, unentbehrlich auch als Bestandteil der berühmten Kräutermischung „Bouquet garni“.

BOTANISCHE DARSTELLUNG VON THYMIAN

Botanik

FamilieLamiaceae
Verwendeter PflanzenteilBlühende Spitzen
Zusammensetzung, WirkstoffePhenolsäuren, Flavonoide (Apigenin), Polymethoxyflavon, pentacyclische Triterpene (Oleanol- und Ursolsäuren); ätherisches Öl : Phenole (Thymol, Carvacrol), Terpenole (Geraniol, Linalol, Thujanol-4), Ester (Geranylacetat, Linalyl, Myrcen-8-yl), Oxide (1,8 Cineol), Terpene (Paracymen, γ- Terpinen), Sesquiterpene….
Das ätherische Öl bietet 6 ChemotypenThymol, Thujanol-4, Linalol, Geraniol, Cineol, Paracymen
BlüteJuni bis Semptember
VorkommenSüdwesteuropa, Mittelmeer, bis zur Höhe (1.500 m)
UmweltTrocken, sonnig, trocken, Buschland, Ödland und Weide
HerkunftFrankreich, Vercors

Thymian ist ein für den Mittelmeerraum typischer Unterstrauch, sehr aromatisch und seit der Antike bekannt. Ägyptische, griechische, etruskische und römische Ärzte kannten die antiseptischen Eigenschaften bereits.

Wie identifiziere ich es?

BOTANISCHE CHARAKTERISTIKA

Der Thymian ist ein 15 bis 40 cm hoher, mehrjähriger Strauch mit geraden, holzigen, verzweigten Stängeln. Die kleinen Blätter sind an den Rändern leicht eingerollt. Die kleinen, hellrosa Blüten sind ährenförmig angeordnet. Die Früchte sind eiförmige Kapseln, Achänen genannt. Blätter und Blütenspitzen werden vor dem Sommer zu Beginn der Blütezeit geerntet.

Alle Lamiaceae oder Lippenblütengewächse haben lippenförmige Blüten, daher auch ihr Name. Thymian kann leicht mit Quendel (oder Quendel-Thymian) und sogar mit Oregano verwechselt werden.

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Alle Lamiaceae oder Lippenblütengewächse haben lippenförmige Blüten, daher auch ihr Name. Thymian kann leicht mit Quendel (oder Quendel-Thymian) und sogar mit Oregano verwechselt werden.

Interessant zu wissen:

Im Griechenland der Antike wurde Thymian zu Ehren der Götter verbrannt. Zudem galt er als Symbol des Mutes. Dieser Glaube hielt sich auch noch im Mittelalter, als junge Frauen den zu ihren Kreuzzügen aufbrechenden Rittern mit Thymianzweigen bestickte Tücher mit auf den Weg gaben

. Die alten Ägypter und Etrusker mischten Thymian in Salben zur Einbalsamierung der Toten.

DIE WOHLTUENDEN EIGENSCHAFTEN DES THYMIANS

nteressant zu wissen:

In Marokko und Tunesien wird ein Sud aus Thymian dem Olivenöl zugegeben, um Wunden zu reinigen und zu desinfizieren.

Das ätherische Thymianöl wird mittels Wasserdampfdestillation aus Blütenspitzen gewonnen. Es ist hellgelb, sein Duft ist würzig und aromatisch. Je nach Provenienz differenziert man verschiedene Sorten, die sich in ihrer chemischen Zusammensetzung unterscheiden. Die drei wichtigsten der sechs Chemotypen sind Thymol, Thujanol und Linalool. Der seltenste und gefragteste ist der Thujanol-Thymian, insbesondere wegen seiner schützenden Wirkung auf die Leber sowie seiner antibakteriellen Wirkung gegen Angina.

. Auf der Haut sollte es mit äußerster Vorsicht angewendet werden, da sein Thymol-Chemotyp extrem stark und ätzend ist. Insbesondere bei Kindern ist es einfacher, das Hydrolat zu verwenden.

Als Badezusatz sorgt ein Aufguss aus Thymianblüten für ein stärkendes, anregendes und belebendes Bad, das zudem bei Hautkrankheiten hilft. Außerdem dient Thymian zur Muskelentspannung sowie als Heilmittel in Kompressen.

In Haarlotionen hilft Thymianaufguss gegen das Ausbleichen der Haare und kann zudem als Tonic für die Kopfhaut verwendet werden

Zusammenfassend ist das ätherische Thymianöl antiinfektiös, entzündungshemmend, antioxidativ, heilend und stimulierend.

KOSMETISCHE EIGENSCHAFTEN VON SANOFLORE (IN VIVO)

  • SCHÜTZEND UND ANTI-OXIDANT
  • ANTISEPTISCH, ANTIINFEKTIÖS
  • ANTIPHLOGISTIKUM
  • TONISCH UND ANREGEND

VON SANOFLORE NACHGEWIESENE KOSMETISCHE EIGENSCHAFTEN FÜR DEN MAGNIFICA-KOMPLEX MIT 9 ÄTHERISCHEN ÖLEN IM VERGLEICH ZU TRICLOSAN (IN VITRO)

Der Magnifica-Komplex mit 9 ätherischen Ölen:

  • BEGRENZT DIE VERBREITUNG SCHÄDLICHER BAKTERIENunter Wahrung des Gleichgewichts des Hautökosystems. Seine reinigende Wirksamkeit entspricht der von Triclosan, einer dermatologischen Referenz gegen Unreinheiten
  • REDUZIERT HAUTUNREINHEITEN
  • VERENGT DIE POREN
  • GLEICHT DIE TALGPRODUKTION WIEDER AUS
  • REDUZIERT DIEFREISETZUNG VON MOLEKÜLEN(Entzündungsmediatoren), die Entzündungsreaktionen verursachen, die Hautunreinheiten verstärken
  • VERRINGERT DIE ÜBERMÄSSIGE KOHÄSION ABGESTORBENER ZELLEN AUF DER HAUTOBERFLÄCHEmit einer Aktivität nahe der von Glykolsäure und befreit so die Poren, verfeinert die Hautstruktur, vertreibt den grauen Schleier und beleuchtet den Teint
  • ANTIOXIDATIVE AKTIVITÄTentspricht dem von grünem Tee. Schützt das Talg vor Verderb. Letzteres behält somit seine Schutzeigenschaften

Quellen:
1. Sanoflore-Studie
2. Badasson & Cie, medizinische Tradition und andere Verwendungen von Pflanzen in der Haute Provence, Pierre Lieutaghi, Actes Sud, Paris 2009
3. 200 Pflanzen, die Sie gut wollen, Carole Minker, Larousse-Ausgaben, Paris 2013
4 Geheimnisse einer Kräuterkennerin, Marie-Antoinette Mulot, éditions du Dauphin, Paris 1999
5. ABC der Familienkräuterkunde, Thierry Folliard, éditions Grancher, Paris 2009
6. Petit Larousse des plantes qui guerissent, Gérard Debuigne, François Couplan, Thierry Folliard, neue Larousse-Ausgabe, Paris 2016
7. Petit Larousse des Huiles Essentielles, Thierry Folliard, Larousse-Ausgaben, Paris 2014
8. Phytotherapie-Gesundheit durch Pflanzen, Reader's Digest-Auswahl, Bagneux 2007