Süßmandel

Süßmandelöl

Bio zertifiziert

NameMandel, Süßmandel, Bittermandel
Verwendeter PflanzenteilSamen aus der Frucht
Botanischer NamePrunus dulcis Prunus amygdalus
TexturPflanzenöl
Inci NamePrunus amygdalus dulcis oil

Seit der Antike berichten Schriftsteller vom Mandelbaum als einem tausendjährigen Baum, dessen Früchte – die Mandeln oder Mandelkerne – als Nahrungsmittel und Kosmetikum genutzt werden.

BOTANISCHE DARSTELLUNG DES MANDELBAUMS

Botanik

FamilieRosaceae oder Rosacae
Verwendeter PflanzenteilFrucht
Zusammensetzung, WirkstoffeKohlenhydrate; Fasern; Protein; Fettsäuren (Omega 3, 6 und 9); Mineralien (Kalzium, Magnesium, Chrom, Eisen, Jod, Zink, Kalium, Phosphor); Vitamine (Provitamin A, Vitamin B1, B2, B3, B5, B6, B9 und E); Aminosäuren (Arginin, Lysin, Tyrosin ...)
BlüteAb dem Ende des Winters mit Früchten ab Juni
VorkommenMaghreb, Naher Osten, Südeuropa, Nordamerika.
UmweltGewöhnliche Böden, gepflügtes Land, Felder, Feldfrüchte, Obstgärten.
HerkunftSpanien

Der in den Bergen und Hochebenen Westasiens heimische Mandelbaum gehört zu den ersten Bäumen, die vor 6000 Jahren von den Menschen kultiviert wurden. Während die Wildform wegen ihrer hohen Cyanidkonzentration als giftig gilt, ist der Süßmandelbaum, den wir heute kennen, eine von Menschenhand kultivierte Sorte.

Wie identifiziere ich es?

BOTANISCHE CHARAKTERISTIKA

Der Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), seine rosa-weißen Blüten erscheinen vor den Blättern. Der Mandelbaum ist der erste blühende Obstbaum des Jahres, er blüht bereits Ende des Winters, wenn es noch häufig zu Morgenfrost kommt. Er kann bis zu zwölf Meter hoch werden, seine Zweige sind früh von fünfzähligen Blüten übersät. Der Mandelbaum kann über 100 Jahre alt werden, sein ausgezeichnetes Holz wird in Tischler- und Schreinerbetrieben hochgeschätzt. Einmal pro Jahr trägt der Mandelbaum eiförmige, samtig behaarte grüne Früchte: die Mandeln. Die Mandeln sind flauschig weiche Schalenfrüchte, die kleinen grünen Pfirsichen ähneln. Das Fruchtfleisch jedoch ist dünn, hart und wird niemals saftig. Das Besondere an der Mandel liegt in ihrem Inneren: ihr dicker Kern.

Dieser Kern enthält ein oder zwei kleine, ölhaltige Samen – die Mandelkerne oder Mandeln. Sie sind länglich mit zugespitztem Ende, brauner Haut und hellem Fruchtfleisch. Die Mandel enthält 50% Lipide mit einem hohen Anteil an Fettsäuren und ist zudem reich an Proteinen, Kohlenhydraten und Vitaminen.

Der Begriff „Mandel“ wird allgemein für jeden Samen verwendet, der im Kern oder in der Schale einer Frucht enthalten ist, also für Aprikosen, Nüsse etc. Die frischen oder grünen Mandeln werden zu Sommerbeginn geerntet. Zum Sammeln der trockenen Mandeln muss man bis zum frühen Herbst werden.

VERWANDTE ARTEN

Es gibt nur zwei Arten von Mandelbäumen: süß und bitter. Die beiden Bäume sehen gleich aus, sie können nur am Geschmack ihrer Früchte unterschieden werden

Interessant zu wissen:

Im Mittelalter herrschte ein regelrechter Mandel-Boom in Europa. Man verkochte sie zu Mandelmilch, um Suppen und Süßspeisen wie Pudding zuzubereiten. Noch heute zählen Mandeln zu den dreizehn Desserts der provenzalischen Weihnacht. Als Zuckermandeln, in Pralinen, in Frangipane-Kuchen finden sie die Zustimmung aller Gourmets.

Im Mittelalter herrschte ein regelrechter Mandel-Boom in Europa. Man verkochte sie zu Mandelmilch, um Suppen und Süßspeisen wie Pudding zuzubereiten. Noch heute zählen Mandeln zu den dreizehn Desserts der provenzalischen Weihnacht. Als Zuckermandeln, in Pralinen, in Frangipane-Kuchen finden sie die Zustimmung aller Gourmets.

Interessant zu wissen:

Der Mandelbaum gilt als Baum der Liebe, seitdem im 3.Jahrhundert ein Mandelbaum auf das Grab eines geliebten jungen Mannes gepflanzt wurde. Dieser Mann war niemand anderer als Valentin de Terni, besser bekannt als Sankt Valentin.

Bereits im alten Ägypten nutzte man das aus der Süßmandel gewonnene Süßmandelöl zur Herstellung von Salben. Aufgrund seiner intensiv pflegenden Eigenschaften wird es auch heute hochgeschätzt.   Das an Fettsäuren (insbesondere Omega 6 und 9) reiche Mandelöl macht trockene Haut geschmeidig und zart. Darüber hinaus trägt es dazu bei, die Barrierefunktion der Epidermis intakt zu erhalten

Seine hohe Konzentration an Vitamin A verbessert die Elastizität der Haut, während das antioxidativ wirkende Vitamin E die Zellreparatur stimuliert. Mandelöl ist also der ideale Helfer im Kampf gegen Falten und den Verlust an Festigkeit. Die im Süßmandelöl auf natürliche Weise enthaltenen Stoffe Retinol und Palmitinsäure helfen, abgestorbene Hautzellen zu beseitigen und die Zellerneuerung zu stimulieren. Für eine verfeinerte Hautstruktur und einen strahlenden Teint. Sein hoher Gehalt an Vitamin K trägt zu seiner heilenden Wirkung bei. Während der Schwangerschaft auf Bauch und Oberschenkel aufgetragen, hilft es, das Auftreten von Dehnungsstreifen zu verhindern

Die sensorischen Eigenschaften von Mandelöl erleichtern die Massage. Seine Biokompatibilität garantiert eine hohe Verträglichkeit – auch für sehr empfindliche Haut. Deshalb findet es auch in der Säuglingspflege Verwendung. Auf das Haar aufgetragen pflegt und revitalisiert Süßmandelöl die Haarfaser tiefenwirksam. Es wirkt Spliss und Haarbruch entgegen und lässt das Haar glänzen. Eingerieben in die gereizte Kopfhaut lindert es Juckreiz

Süßmandelöl ist reich an löslichen Ballaststoffen. Bei oraler Einnahme soll es gegen Diabetes wirken und die Aufnahme von Zucker durch den Körper verlangsamen. Seine essentiellen Fettsäuren bilden eine Barriere im Darm, um die Entsorgung von schlechtem Cholesterin zu fördern und gleichzeitig die Produktion von gutem Cholesterin zu stimulieren. Süßmandelöl ist nicht nur reich an Fettsäuren und Vitaminen, sondern auch an Mineralsalzen, Proteinen, Eisen, Zink und Kupfer. Das macht Süßmandelöl zu echten Verbündeten für Gesundheit und Wohlbefinden