Aloe Vera

Aloe Vera

natürlichen Ursprungs

NameAloès, Aloe vera
Verwendeter PflanzenteilBlätter
Botanischer NameAloe vera, Aloe barbadensis
TexturExtrahierter Saft aus den Blättern, Pulver
Inci BezeichnungAloe barbadensis leaf juice powder

Die Aloe Vera ist eine Sukkulente, also eine sehr saftreiche Pflanze. Das aus ihren Blättern gewonnene Gel ist bekannt für seine feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften. Es wirkt regenerierend, heilend und beruhigend auf die Haut.

ALLGEMEINES ÜBER ALOE VERA

Botanik

FamilieLiliacées
Verwendeter PflanzenteilExtrahierter Saft aus den Blättern
Zusammensetzung, Wirkstoffesuc : dérivés anthraquinoniques (aloïnes A et B : barbaloïne, aloé-émodol), résines (aloésone, aloérésines), acides organiques ; gel : eau, polysaccharides et monosaccharides, mucilages, lipides, acides aminés, stérols, enzymes, acide salicylique, vitamines B et C, sels minéraux, aloisine
BlüteJährlich
VorkommenAfrika, Südamerika, tropische Länder, Südeuropa
UmweltTrockene, felsige, sandige Böden, trockene Umgebungen, heißes und trockenes Klima
HerkunftMexiko (südöstlich der Halbinsel Yucatan)

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illustration Aloe vera

Wie erkenne ich ALOE VERA?

BOTANTISCHE CHARAKTERISTIKA

Die Pflanze hat eng stehende, graugrüne, dicke, fleischige Blätter, die gezackt oder von kleinen Stacheln gesäumt sind. Die Blütenstände sind bis zu einem Meter hoch, mit hängenden gelben oder roten Blüten. Die Früchte sind kapselförmig. Die Pflanze selbst kann bis zu fünf Meter hoch werden.

Die Aloe Vera Blätter werden in Afrika von Ende Oktober bis Ende November geerntet. Sie enthalten ein gallertartiges und durchscheinendes Fruchtfleisch.

Das im schleimigen Parenchym enthaltene Gel wird durch Längsschnitt der Blätter und Abkratzen von der Blattinnenseite gewonnen.


VERWANDTE ARTEN

Es gibt mehr als 250 verschiedene Aloe-Arten, die alle an den für Sukkulenten charakteristischen fleischigen Blättern zu erkennen sind. Oftmals werden die Agaven mit Aloe verwechselt, diese stammen jedoch aus der Familie der Amaryllis-Gewächse.


Interessant zu wissen:

Fruchtfleisch und Gel der Aloe Vera sind reich an Vitamin B und C und enthalten den Wirkstoff Aloisine, bekannt als Mittel gegen die Hautpigmentierung

DIE WOHLTUENDEN EIGENSCHAFTEN VON ALOE VERA

Interessant zu wissen:

Der Name Aloe stammt aus dem arabischen Alloeh. Im Altgriechischen gab es bereits die Begriffe aloè für bitter sowie aloedarion für Abführmittel, denn der Aloe-Saft ist seit der Antike als starkes Abführmittel bekannt. Das Aloe-Gel wurde erst nach der Entdeckung eines Konservierungsmittels mit Antioxidantien verwendet, da es sonst sehr schnell oxidiert.

Das von Hand aus den Blättern geschabte Fruchtfleisch wird entweder in Gel-Form mit einem Antioxidans (Vitamin E, Vitamin C) stabilisiert oder zu Aloe-Pulver gefriergetrocknet. Dieses Verfahren gewährleistet eine hohe Stabilität und Reinheit und konserviert die Wirkstoffe.

Aufgrund seiner heilenden, beruhigenden und regenerierenden Eigenschaften wird das Gel in purer Form bei Wunden, Verbrennungen, Sonnenbränden, Herpes oder Akne-Pickeln verwendet. Weitere Einsatzbereiche sind sonnenbedingte Dermatitis, Strahlentherapie (Röntgendermatitis), Narben als Folge von chirurgischen Eingriffen, Hämorrhoiden oder Krampfadern sowie entzündliche Ödeme und Bindehautentzündung. Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften wird das Gel auch bei Gelenk- und Muskelschmerzen eingesetzt.

Aloe Vera findet sowohl in der Dermatologie als auch in der Augenheilkunde Verwendung, pur oder in kosmetischen Formulierungen wie Lippenbalsam, Masken, Sonnenschutz- und After-Sun-Produkten, Feuchtigkeitscremes, Augentropfen etc.

Kosmetische Eigenschaften

  • feuchtigkeitsspendend
  • Beruhigend, beruhigt Reizung
  • Linderung bei Sonnenbrand
  • REPARIEREND
  • ANTIOXIDANT
  • TENSOREFFEKT

KONTROLLE UND ZERTIFIZIERUNG

Die Partnerplantagen von Sanoflore im Südosten der mexikanischen Halbinsel Yucatan mit ihrem warmen, frostfreien Klima ermöglichen eine konstante Qualität während des ganzen Jahres. Die Blätter werden ausgewählt, von Hand abgeschnittenen und innerhalb weniger Stunden nach der Ernte an den Verarbeitungsbetrieb geliefert.

Quellen: 1. Sanoflore-Studien 2. ABC der Familienkräuterkunde, Thierry Folliard, Grancher-Ausgaben, Paris 2009 3. Kleine Larousse von Heilpflanzen, Gérard Debuigne, François Couplan, Thierry Folliard, neue Larousse-Ausgabe, Paris 2016